Fernwirkanlagen
Die Basis der Kommunikation mit dem Netzbetreiber
Nach dem Energiewirtschaftsgesetz muss eine möglichst sichere und effiziente leitungsgebundene Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität sichergestellt werden (vgl. § 1 Abs. 1 EnWG).
Durch den in den letzten Jahren rapide wachsenden Anteil an regenerativer Energie in den Netzen, stehen die Netzbetreiber vor großen, neuen Herausforderungen. Um das Netz stabil und sicher zu halten, müssen aktuelle Einspeisegrößen an möglichst vielen Anlagen erfasst und an den Netzbetreiber übermittelt werden. Der zu erfassende und übermittelnde Informationsumfang ist in den letzten Jahren stetig, auch bei einfachen Bezugs-Trafostationen, gestiegen.
Dadurch ist es dem Netzbetreiber möglich in Engpasssituationen die Versorgungssicherheit und Netzstabilität zuverlässig zu gewährleisten.
Wir übernehmen die Programmierung Ihrer „Kundeneigenen Fernwirkanlage“ vor Ort und prüfen dabei, ob die Anschlussstation sowie die Erzeugungsanlage mit der Fernwirkanlage korrekt kommuniziert. Dabei spielt es für uns keine Rolle ob der Netzbetreiber mittels Fernwirkprotokoll IEC 60870-5-101 oder IEC 60870-5-104 angeschlossen werden soll. Auch die Parkregler und Schutzrelais können mittels verschiedenster Kommunikationswege angeschlossen werden, z.B. verschiedene Protokolle oder analoge und digitale Signale. Zur Inbetriebnahme (Bittest) prüfen wir zusammen mit dem Netzbetreiber, ob alle notwendigen Signale von der Fernwirkanlage zur Netzleitstelle und umgekehrt gesendet werden. Langjährige Erfahrung bei der Durchführung von Bittests
verschiedenster Netzbetreiber und Kenntnisse von deren Forderungen führen hier zum Erfolg.
Viele Netzbetreiber fordern zum Bittest die Anwesenheit des Fernwirkers der kundeneigenen Fernwirkanlage und eines Schutzprüfers mit entsprechender Technik. Wir können diese in einer Person zur Verfügung stellen.
Gerne beraten wir Sie bereits bei der Erstellung des gesamten Fernwirk- und Regelkonzeptes und bieten hier Lösungen an. Durch frühe Absprachen der einzelnen Schnittstellen untereinander werden langfristig Probleme bei der Inbetriebnahme verhindert.
